fördert den Jazz in Dortmund

ProJazz Festival 2012

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ProJazz Festival

Jazz- & World Festivalnacht | Saisonauftakt im domicil

 

Die Dortmunder Musikerinitiative ProJazz e.V. lädt zum Saisonauftakt im domicil zu ihrer alljährlichen Festivalnacht. 10 Bands repräsentieren das aktuelle Jazz- & World-Music-Geschehen von Stadt und Region.

Im Programm auf mehreren Bühnen:

 DAVID DEGROAT QUARTET | 20 h
David DeGroat – Gitarre | Marc Picker – Altsaxophon | Martin Scholz – Orgel | Sebastian Netta – Schlagzeug
Musikalisch kennen gelernt haben sich der Amerikaner David DeGroat und der aus Wilhelmshaven stammende Marc Picker beim Jazz-Workshop Gladbeck 2008. Schnell stellte sich heraus, dass Beide über einen Fundus von Eigenkompositionen verfügten, die sich ausgezeichnet zu einem abwechslungsreichen Konzertprogramm kombinieren ließen. Eine Charakteristik ist, dass sie sich immer wieder andere Musiker dazu einladen, ihre Stücke gemeinsam umzusetzen und so immer wieder neu klingen zu lassen. Für den Abend beim Pro-Jazz-Festival gesellt sich als bereits eingespieltes Team Martin Scholz Scund Sebastian Netta dazu.

 THE GREAT JAZZ QINTET | 21 h
Florian Boos – Saxophon | Jerry Lu – Klavier | Tim Bücher – Gitarre | Moritz Götzen – Kontrabass | Karl F. Degenhardt – Schlagzeug
Der 19-jährige Pianist Jerry Lu hat in Anlehnung an das in den 1970er Jahren von Hank Jones gegründete Great Jazz Trio ein Projekt ins Leben gerufen, welches sich der Interpretation von Jazzstandards widmet. Gemeinsam mit seinem Quartet – alle Musikstudenten der Folkwang Essen – arrangiert und interpretiert er bekannte Standards neu und bringt mit viel musikalischem Schwung frischen Wind in die Dortmunder Jazzszene.

 MAX BLUMENTRATH HAMMOND QUARTETT | 22 h
Durk Hijma – Gitarre | Markus Ehrlich – Saxofon | Dominik Hahn – Schlagzeug | Max Blumentrath – Hammond B3
Der Jazzorganist Max Blumentrath gehört zu der jungen Generation talentierter Nachwuchs-Musiker, die Deutschlands Jazzszene bereichern und erfrischen und bildet mit seiner Hammondorgel die Grundlage des Quartetts. Die unterschiedlichen Nationalitäten und Hintergründe der Bandmitglieder versprechen spannende musikalische Auseinandersetzungen, bei denen die kreative Verwirklichung im Vordergrund steht.
In den Eigenkompositionen lässt sich eine ganz persönliche Note erkennen – Jazz, der mal wild und aufwühlend, weinend oder schreiend, aber auch leise und beruhigend, lachend oder flüsternd sein kann.

CAMATTA MONK | 23 h
Flavio Zanuttini –  Trompete | Florian Walter – Baritonsaxophon, Bassklarinette | Julius Gabriel – Sopran-, Tenorsaxophon | Simon Camatta – Schlagzeug, Percussion
Das deutsch/italienische Quartett Camatta Monk ist eine kleine Brassband, die Kompositionen Thelonious Monks auf ihre eigene Weise spielt. Swing, Bebop und Blues treffen auf Free Jazz und Freie Improvisation. Die vier Musiker sind Teil der lebendigen Improvisationsszene des Ruhrgebiets sowie der Improvvisatore Involontario in Italien. Auf zu neuen Ufern mit der Tradition im Rucksack. Auf jeden Fall Misterioso.

SUBVISION | 24 h
Gilda Razani – Saxophon | Hans Wanning – KLavier, Keyboards | Serge Corteyn – Gitarre | Tobi Lessnow – Schlagzeug | Oliver Siegel – Bass
Saxophonistin Gilda Razani und Pianist Hans Wanning formen mit ihren Kompositionen einen einzigartigen stark athmosphärischen Sound. Mit Serge Corteyn, Oliver Siegel und Tobi Lessnow mischen sie Jazz-, Rock und Klassikelemente mit melodischen Klängen und treibenden Beats.
Poetisch, phantasievoll und experimentierfreudig setzt sich Sub.vision leichten Herzens über Genre-Grenzen hinweg und gestaltet bewegende Soundtracks .

CALISGAN & HEUSER | 20.30 h
Kazim Calisgan – Türkische Saiteninstrumente, Percussion, Gesang | Andreas Heuser – Gitarren, E-Violinen
Kazim Çalisgans Spiel auf diversen orientalischen Saiteninstrumenten und auf einem umfangreichen Percussionarsenal, sowie sein einfühlsamer Gesang werden ergänzt und kontrastiert durch Andreas Heusers Gitarren-, Violin- und Percussionklänge.
Ihr Programm spannt den Bogen von gefühlvollen Balladen über beschwingte musikalische Dialoge bis zu fetzigen Percussionstücken.

HANS WANNING / INGO SENST DUO | 21.30 h
Hans Wanning – Klavier | Ingo Senst – Kontrabass
Hans Wanning und Ingo Senst sind alte Weggefährten aus Studienzeiten, die nach dem Studium immer wieder in verschiedenen Besetzungen auf Tournee waren. Neben einer persönlichen verbindet beide auch eine tiefe musikalische Freundschaft. Was läge also näher, als in der denkbar kammermusikalischsten Besetzung wieder zusammen zu finden? In dieser neuen Konstellation greifen sie Elemente aus allen Epochen des gemeinsamen Wirkens auf und adaptieren sie für die Duobesetzung und für dieses Jahrtausend.

KLEOPATRA | 22.30 h
Sahbi Amara – Oud, Percussion, Vocals | Jens Pollheide – Bass, Flöte | Volker Sipplie – Schlagzeug, Percussion | Vadim Laktionov – Trompete | Nikola Seegers – Saxophon
Die Gruppe Kleopatra zeichnet sich durch ihren multikulturellen Ansatz aus: fünf Musiker aus drei Herkunftskulturen (tunesisch, ukrainisch, deutsch).
Charakteristisch sind die eingängigen, tanzbaren Arrangements, die zwischen den verschiedenen Traditionen Anknüpfungspunkte entdecken und agieren. Sowohl für den reinen Hörgenuss, als auch für tanzwütige Gäste ein wahres Erlebnis.

OLAF LIND QUARTETT | 00.30
Leonhard Huhn – Alt/ Sopransaxophon, Dizi, Klarinette | Stefan Karl Schmid – Tenor/ Sopransaxophon, Klarinette, Bassklarinette | Marcel Richard – Bass | Rafael Calman –  Schlagzeug
 Mitreißend, unalltäglich, charmant und voller Hintersinn zeigt sich das Kölner Olaf Lind Quartett. Mit zwei Holzbläsern, Bass und Schlagzeug werden auf Ihrer aktuellen Einspielung ausschließlich Eigenkompositionen präsentiert, die sich durch außerordentliche Sensibilität und rhythmische Kompaktheit auszeichnen. Die lebendige Interaktion in den Improvisationen und das breite Spektrum an Ausdrucksmöglichkeit verleihen der Musik Spannung und Intensität.

JENTZEN GROH SOMMERFELD | 23.30 h 
Lisa Sommerfeld – Klavier | Manuel Groh – Kontrabass | Max Jentzen – Schlagzeug
Im Spannungsfeld zwischen Zusammenspiel der Band und individuellem Ausdruck jedes einzelnen Spielers loten Jentzen, Groh und Sommerfeld die Symbiose von Piano, Kontrabass und Schlagzeug aus. Dabei sind ihre Kompositionen Ausgangspunkte für die Improvisation, die durch mehr oder weniger starke Rahmen abgesteckt wird. Ihre Musik ist sowohl brav, melodisch und poppig als auch experimentierfreudig, wild und rockig.

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